Zcash verdreifacht im November die Transaktionsgeschwindigkeit
Anfang November plant das Zcash-Netzwerk die Einführung des NU7-Upgrades, durch das sich das Blockintervall von 75 auf 25 Sekunden verkürzt. Dadurch werden Transaktionen schneller bestätigt und der Durchsatz der Blockchain erhöht. Der neue Mechanismus wurde bereits im öffentlichen Testnetz implementiert.
Das Upgrade wird auch die Verteilung der Transaktionsgebühren verändern: 60 % fließen in eine Reserve, während Miner 40 % behalten. Ein Teil der angesammelten Mittel wird anschließend als zusätzliche Belohnung an die Miner ausgeschüttet. Die schnellere Blockproduktion wird jedoch keinen Einfluss auf die Rate haben, mit der neue ZEC ausgegeben werden.
Eine schnellere Blockproduktion könnte die Effizienz des Netzwerks verbessern, setzt jedoch voraus, dass die Teilnehmer eine zuverlässige Infrastruktur aufrechterhalten. Die Gesamtwirkung des Upgrades hängt daher nicht nur von der Transaktionsgeschwindigkeit ab, sondern auch davon, ob das Netzwerk ein Gleichgewicht zwischen Skalierbarkeit, Sicherheit und Dezentralisierung bewahren kann.
Großer ETH-Inhaber stoppt Käufe angesichts erwarteter Kursgewinne
Ein großes Unternehmen, das Ethereum akkumuliert, hat angekündigt, regelmäßige Käufe einzustellen, sobald es seine angestrebte Reserve erreicht. Derzeit hält es rund 4,9 % des gesamten ETH-Angebots und muss noch etwa 100.000 Coins erwerben, um seine Obergrenze von 5 % zu erreichen.
Die Entscheidung spiegelt einen Strategiewechsel wider: Das Unternehmen plant, seine angesammelten Vermögenswerte zu halten und durch Staking zusätzliche Einnahmen zu erzielen. Bei einer jährlichen Rendite von rund 2 % könnte das Staking von ETH im Wert von 15,5 Milliarden US-Dollar theoretisch etwa 300 Millionen US-Dollar pro Jahr einbringen. Die tatsächlichen Erträge hängen jedoch von den Staking- und Marktbedingungen ab.
Das Management des Unternehmens erwartet zudem ein erhebliches Wachstum von Ethereum und hält einen Anstieg des Preises auf das 25-Fache für möglich. Solche Prognosen bleiben allerdings spekulativ. ETH hat in der Vergangenheit erhebliche Kursverluste verzeichnet, und große Unternehmensreserven garantieren keine Gewinne. Die zukünftige Kursentwicklung wird von der Nachfrage nach dem Vermögenswert, den Marktbedingungen und der Weiterentwicklung des Ethereum-Ökosystems abhängen.
Die Rentabilität des BTC-Minings steigt um 27 %
Die Bedingungen für das Mining verbesserten sich im dritten Quartal 2026. BTC legte um rund 39 % zu, während der Hashprice, eine Kennzahl für die potenziellen Einnahmen pro Einheit Rechenleistung, um 27 % auf 39,7 US-Dollar pro PH/s und Tag stieg. Gleichzeitig ging die Netzwerkschwierigkeit im Laufe des Quartals leicht zurück.
Die Rentabilität der untersuchten ASIC-Miner variierte je nach Rechenleistung, Anschaffungskosten und Wartungsaufwand. Unter den luftgekühlten Modellen erzielte der Bitmain Antminer S21 XP mit 270 TH/s die besten Ergebnisse und erreichte eine Quartalsrendite von 7,38 %. Es folgten der S21 PRO+ mit 245 TH/s und 7,27 % sowie der S21 PRO+ mit 234 TH/s und 6,78 %.
Trotz der Verbesserung hängt die Rentabilität des Minings weiterhin vom Marktpreis von BTC, der Netzwerkschwierigkeit und den Betriebskosten ab. Die Ergebnisse eines einzelnen Quartals garantieren daher keine vergleichbaren Renditen in der Zukunft.
Der Kryptomarkt korrigiert, während BTC ein neues Oktober-Tief erreicht
BTC fiel innerhalb von 24 Stunden um etwa 3,6 % und sank von 86.600 auf 82.700 US-Dollar. Damit erreichte der Kurs den niedrigsten Stand seit Ende September. Ethereum verlor sogar 5,4 % und wurde bei rund 2.560 US-Dollar gehandelt.
Der Rückgang erfasste nahezu den gesamten Markt. Die meisten Kryptowährungen unter den 100 größten nach Marktkapitalisierung beendeten den Tag mit Verlusten. Im Zuge der Kursrückgänge liquidierten Börsen Long-Positionen von Tradern im Wert von fast 650 Millionen US-Dollar, darunter ETH-Positionen im Umfang von rund 236 Millionen US-Dollar.
Die Unsicherheit im gesamtwirtschaftlichen Umfeld und die geringere Aktivität großer Käufer erhöhen den Druck auf den Markt. Kurzfristig werden die Kryptokurse von der Stimmung der Anleger und der Fähigkeit der wichtigsten Vermögenswerte abhängen, entscheidende Kursmarken zu halten.
BTC könnte 2027 zu seinem Allzeithoch zurückkehren
Vor einem Jahr erreichte BTC ein Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar. Anschließend geriet der Markt in eine längere Korrekturphase. Im Sommer 2026 fiel der Kurs auf etwa 58.000 bis 59.000 US-Dollar, bevor eine Erholung einsetzte. Trotz dieser Gegenbewegung liegt der Vermögenswert weiterhin deutlich unter seinem Rekordniveau.
Zuflüsse in Krypto-Anlageprodukte und die sinkende Menge an BTC auf Kryptobörsen haben den Kurs teilweise gestützt. Die Unsicherheit in der Weltwirtschaft, die Zinspolitik und die Liquiditätsbedingungen beeinflussen jedoch weiterhin die Stimmung der Anleger.
Analysten halten es für unwahrscheinlich, dass BTC bis Ende 2026 wieder 126.000 US-Dollar erreicht. Ein neues Allzeithoch im Jahr 2027 erscheint möglich, sofern sich die makroökonomischen Bedingungen verbessern und die Markterholung anhält. Historische Zyklen garantieren jedoch nicht, dass sich frühere Muster wiederholen.
Die ETH-Staking-Ausstiegswarteschlange übersteigt 2 Milliarden US-Dollar
Anfang Oktober stieg die Menge an Ethereum, die auf den Ausstieg aus dem Staking wartete, auf rund 786.000 ETH im Wert von etwa 2,1 Milliarden US-Dollar. Aufgrund der aktuellen Netzwerkbegrenzungen dauern Auszahlungen nahezu 15 Tage, während die Warteschlange für neue Validatoren, die dem Staking beitreten möchten, allmählich kürzer wird.
Ein Grund für den Anstieg war der massenhafte Ausstieg von Validatoren nach einem Sicherheitsvorfall im Zusammenhang mit der Infrastruktur eines Staking-Dienstes. Dadurch wurde eine erhebliche Menge ETH aus dem Staking freigesetzt. Eine Gefährdung der in den Wallets der Nutzer verwahrten Gelder wurde nicht festgestellt.
Die Ein- und Ausstiegswarteschlangen sind Teil des Sicherheitsmechanismus von Ethereum. Diese Begrenzungen sollen plötzliche Veränderungen der Validatorenzahl verhindern und die Stabilität des Netzwerks gewährleisten. Derzeit sind rund 43,7 Millionen ETH gestakt, was nahezu 36 % des Gesamtangebots entspricht. Eine stark anwachsende Ausstiegswarteschlange deutet nicht zwangsläufig auf umfangreiche Verkäufe hin, da der Ausstieg aus dem Staking nicht automatisch bedeutet, dass die Coins verkauft werden.
