BTC übertrifft den Aktienmarkt erstmals seit längerer Zeit
Zum 17. August zeigte BTC eine stärkere Entwicklung als der S&P 500. Dennoch übertraf die Kryptowährung den Aktienmarkt in den vergangenen drei Monaten nur an einem von drei Handelstagen. Analysten von Glassnode bezeichneten dies als die längste Phase, in der BTC gegenüber dem S&P 500 zurücklag, seit Beginn der sechsjährigen Beobachtungsperiode.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wurde BTC bei rund 64.300 US-Dollar gehandelt und legte innerhalb von 24 Stunden um etwas mehr als 1% zu. Der S&P 500 verlor dagegen 0,5%. Experten betonen, dass es noch zu früh ist, von einem neuen Trend zu sprechen.
Der Derivatemarkt bleibt relativ stabil: Der Indikator Leverage Pressure Zone befindet sich im neutralen Bereich und deutet damit nicht auf einen übermäßigen Einsatz von Fremdkapital hin. Gleichzeitig erreichten die Funding-Raten für BTC den höchsten Stand seit Jahresbeginn und damit ein 20-Monats-Hoch.
BTC durchbricht 69.000 US-Dollar bei Rekordliquidationen
Bitcoin stieg im Zuge einer Welle massiver Liquidationen über die Marke von 69.000 US-Dollar. Auch Ethereum legte zu und hielt sich über 2.100 US-Dollar. Beide Vermögenswerte erreichten damit ihre höchsten Stände seit Beginn des Sommers und verzeichneten innerhalb von 24 Stunden Zuwächse von mehr als 10%.
Die starken Kursbewegungen führten zu großangelegten Zwangsschließungen von Positionen auf Kryptobörsen. Innerhalb von 24 Stunden wurden Positionen im Wert von rund 1,6 Mrd. US-Dollar liquidiert, davon entfielen 1,4 Mrd. US-Dollar auf Short-Positionen. Rund 1,3 Mrd. US-Dollar der Verluste entfielen auf Positionen in BTC und ETH.
Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes überschritt 2,3 Billionen US-Dollar.
Zahlungsriesen und Krypto-Unternehmen schließen sich für die Entwicklung von KI-Zahlungen zusammen
Visa und Mastercard haben gemeinsam mit Unternehmen aus dem Krypto- und Fintech-Sektor die Agentic Payments Alliance (APA) gegründet. Die neue Initiative soll die Grundlage für einheitliche Standards bei Transaktionen schaffen, die von autonomen Systemen mit künstlicher Intelligenz initiiert werden. Dem Bündnis gehören Unternehmen aus den Bereichen Stablecoins, Blockchain-Infrastruktur und verwandten Technologien an. Zu den wichtigsten Zielen zählen die Entwicklung von Identifizierungs- und Autorisierungsprotokollen für KI-Agenten, die Erprobung neuer Lösungen und der Austausch mit Regulierungsbehörden.
Die Initiatoren betonen, dass sich der Markt für KI-Agenten schneller entwickelt als die notwendige Zahlungsinfrastruktur. Die Allianz will einer Fragmentierung des Marktes durch gemeinsame Branchenstandards entgegenwirken. Solche Zahlungssysteme gelten als strategisch wichtige Entwicklung für die Kryptoindustrie: Künftig könnten autonome Systeme selbstständig für Waren, Dienstleistungen und digitale Inhalte mit Stablecoins und anderen digitalen Vermögenswerten bezahlen.
KI half Bybit, potenzielle Verluste von 700 Mio. US-Dollar zu verhindern
Bybit konnte dank des Einsatzes von Technologien der künstlichen Intelligenz potenzielle Verluste von 700 Mio. US-Dollar verhindern. In den ersten sechs Monaten des Jahres lehnten die Algorithmen mehr als 30.000 verdächtige Auszahlungsanfragen ab und schützten rund 20.000 Nutzerkonten.
Die durchschnittliche Prüfzeit für Transaktionen betrug 4,7 Minuten, während 95% der Anfragen innerhalb von zehn Minuten bearbeitet wurden. Mithilfe von KI und Blockchain-Analysen identifizierte die Börse zudem Vermögenswerte im Wert von 212 Mio. US-Dollar, die möglicherweise mit betrügerischen Aktivitäten in Verbindung standen, und sperrte mehr als 10.000 verdächtige Wallets.
Auch die Erkennung von Sicherheitslücken wurde durch KI deutlich beschleunigt. Nach Angaben des Unternehmens identifizieren automatisierte Tests kritische Probleme drei- bis fünfmal schneller als manuelle Analysen. Aufgaben, die zuvor Wochen dauerten, können nun innerhalb weniger Stunden erledigt werden.
Die endgültigen Entscheidungen bei komplexen Sicherheitsvorfällen bleiben jedoch bei menschlichen Experten. Bybit betont, dass KI vor allem zur schnelleren Erkennung von Bedrohungen und zur Verbesserung der Effizienz der Sicherheitssysteme eingesetzt wird.
Bitcoin könnte in den kommenden Jahren auf 500.000 US-Dollar steigen
Nachdem BTC von 62.000 US-Dollar auf knapp 80.000 US-Dollar gestiegen ist, diskutieren Experten erneut über das weitere Aufwärtspotenzial. Nach Einschätzung mehrerer Analysten nimmt die Zahl der negativen Faktoren am Markt ab, während die geringere spekulative Aktivität günstige Bedingungen für einen neuen Zustrom von Käufern geschaffen hat.
Langfristig gehen einige Prognosen von einem deutlichen Kursanstieg aus. Als mögliche Ziele gelten kurzfristig 100.000 US-Dollar und bei einer Wiederholung historischer Muster 300.000 bis 500.000 US-Dollar in den kommenden Jahren.
Kurzfristig bleibt der Ausblick jedoch unsicher. Damit der Aufwärtstrend anhält, muss BTC sich oberhalb von 76.000–77.000 US-Dollar halten und eine stabile Nachfrage verzeichnen. Bei Gewinnmitnahmen könnte der Kurs auf 74.000–75.000 US-Dollar zurückfallen, während stärkerer Verkaufsdruck einen Rückgang auf 72.000–73.000 US-Dollar auslösen könnte.
BTC und ETH erreichen neue Höchststände bei massiven Händlerliquidationen
Während die Kurse der wichtigsten digitalen Vermögenswerte stark stiegen, verzeichneten Kryptobörsen umfangreiche Zwangsschließungen von Positionen. BTC durchbrach die Marke von 66.500 US-Dollar, während ETH erstmals seit Beginn des Sommers über 2.000 US-Dollar stieg. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes erhöhte sich innerhalb von 24 Stunden auf mehr als 2,26 Billionen US-Dollar. BTC und ETH legten dabei um 3% beziehungsweise 5% zu.
Parallel zu den Kursen stiegen auch die Liquidationen deutlich an. Allein innerhalb einer Stunde verloren Trader rund 400 Mio. US-Dollar, während das Gesamtvolumen der Zwangsschließungen innerhalb von 24 Stunden etwa 635 Mio. US-Dollar erreichte. Mehr als 524 Mio. US-Dollar entfielen auf Short-Positionen, die in Erwartung fallender Kurse eröffnet worden waren.
Bitcoin und Ethereum verzeichneten die größten Verluste unter den liquidierten Positionen. Zusammen entfielen auf sie mehr als 460 Mio. US-Dollar. Die meisten dieser Geschäfte wurden über Perpetual Futures abgewickelt, deren Handel den Einsatz von Hebeln erfordert und die Risiken für Marktteilnehmer erheblich verstärken kann.
